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am Beispiel von 2012

Irisgarten Chopard CressierJanuar 2012

Der Januar ist viel zu warm, die Wiesen grünen bereits. Noch "schlafen" die Iris, aber das Unkraut wächst schon - toll!

Februar 2012

Wie jedes Jahr fragt man sich, ob da wohl jemals wieder was wachsen würde...!?
Vorallem dieses Jahr nach der extremen Februar-Frostperiode ist das noch nicht bei allen Gewächsen so sicher. Schnee bekamen wir nicht viel dieses Jahr, aber immerhin war eine dünne weisse Decke vorhanden während der kältesten Tage.

März 2012

die ersten Iris Reticulata grüssen bereits!
Schon im Januar streckten sie ihre Köpfe etwas aus dem Boden, aber nach der extremen Kälte im Februar, die ihr Wachstum doch bremste, ist es nun im März endlich Zeit zu blühen.

Wenn wir Unkraut sehen, muss es bereits entfernt werden - getreu nach dem Motto: was weg ist, ist weg (hoffentlich).

Iris danfordiae

Iris reticulata Katharine HodgkinMitte März:

Iris reticulata "Katharine Hodgkin"

passen gut zu den Winterlingen (Eranthis).

Ende März 2012

Es grünt langsam...

...und blüht:

Prunus kurilensis "Ruby"

Ende März 2012

Das frische Grün trügt: beim ausjäten der Iris sehen wir, dass wir dieses Jahr wahrscheinlich etliche Ausfälle zu beklagen haben werden. Ein Phänomen, wie wir es noch nie gesehen haben: am Mittelrhizom kann man ziehen, und es kommt trotz neuen Austriebs gleich alles mit. Im Rhizom unten ist alles butterweich und verfault. Wir sind uns fast sicher, dass etliche Iris schon im zu warmen Januar von unten her zu wachsen begonnen hatten und dann im aussergewöhnlich kalten Februar einfach abfroren und natürlich deswegen jetzt verfaulen. Zu nass war es jedenfalls nicht, wir hatten ja dieses Jahr bisher noch kaum Regen.

Anfang April 2012

Es grünt "drüben" auf dem Irisfeld. Im Moment erfreuen wir uns aber lieber der vielen Frühlingsblumen. So verdrängen wir etwas die Sorge über abgefrorene Iris.

Selbst einige Rosen und japanische Fächerahorne sind uns erfroren, und das will schon was heissen! Schade.
Lückenfüller werden wir aber genügend haben: wir haben uns jetzt an die Planung der Dahlienstandorte gemacht. Bald werden wir mit vorziehen der Dahlien beginnen.

Mitte April die ersten Lichtblicke: etliche Zwergiris fahren Blütenstängel hoch. Jedes Jahr ist es so spannend zu sehen, wie sich sozusagen aus dem Nichts, oder vielmehr aus den wachsenden Blättern, Blütenstängel hoch schieben.

Wir beginnen nun, die Dahlien in Teichkörbchen einzutopfen.

Der Irisgarten am 23. April 2012

Hier zeigt sich schon der erste BlütenansatzDie Iris wachsen gut sichtbar, von Woche zu Woche
Ende April blühen schon die meisten Zwergiris!Immer wieder ist es ein spannender Moment, bevor sich die Blüte öffnet!

Anfang Mai 2012: nun wird bereits sichtbar, welche Iris dieses Jahr blühen werden!

Die Knospen erheben sich bereits über die Blätter, und in den ersten Maitagen blühen schon die ersten hohen Bartiris! Das ist zwar früh, aber im 2011 war es noch früher.

Iris Aggressively Forward12. Mai 2012: "Aggressively Forward"
(Innerst, 1995)
 - macht ihrem Namen alle Ehre :-)

Aktueller Blühstand am 16. Mai 2012:
Das nasskalte, windige Wetter bremst die Blütenpracht etwas. Immerhin blühen aber bereits rund 35 Sorten der hohen Bartiris.

21. Mai 2012: nun ist wohl schon etwas über die Hälfte der Irissorten am blühen. Der Regen tut den Blüten zwar nicht gerade gut.

Aktueller Blühstand am 23. Mai 2012:
Der starke Regen von voriger Nacht hatte viele Blüten verwaschen, und sie mussten ausgepflückt werden. Aber jeden Tag öffnen sich die Blüten weiterer Irissorten. Es sieht bereits imposant aus!

25. Mai 2012:
Diejenigen hohen Bartirissorten, die als erste blühten, sind schon wieder "absteigend", aber es hat etliche späte Sorten, die sich noch nicht geöffnet haben.

Somit ist die diesjährige Irisblüte auf dem Zenit, bis auf wenige späte Sorten blühen nun alle. Die starke Bise der letzten zwei Tage lässt zum Glück etwas nach. Etliche Iris-Stängel hielten dem Wind nicht stand.
Doch über Pfingsten ist sehr schönes, warmes Wetter angesagt, das lieben Iris!
Wer die volle Irisblüte sehen möchte, müsste sich also über die Pfingsttage oder auch noch kurz danach zu einem Gartenbesuch anmelden.

Schon einige Tage später, am 30. Mai 2012, sind etliche Iris-Sorten deutlich auf dem absteigenden Ast. Das Wetter ist gut, fast etwas zu heiss, und man könnte alle paar Stunden Verblühtes ausknipsen gehen. Noch immer ist der Anblick aber herrlich!

Iris und Begleitstauden wie Digitalis, Allium und Lupinen erfreuen viele Gartenbesucher, teils von weit her gereist, auch aus dem benachbarten Ausland.

Wir entsorgen täglich sackweise verwelkte Irisblüten. Bei etlichen Sorten kommt jetzt bereits nichts mehr nach, was noch blühen würde.

Bei herrlich frühsommerlichem Wetter zeigt sich der Irisgarten noch einmal in seiner farbigen Vielfalt.

Perfect Interlude und Sultan's RubyBesonders schön ist dieses Jahr eine Gruppe später blühender Iris: die gelbe TB "Perfect Interlude", die Sibirica "Sultan's Ruby"...

Majestic Ruler und Butter and Sugar, Sultan's Ruby...die TB "Majestic Ruler" und die Sibirica "Butter and Sugar" am 1. Juni 2012.

Ein wahres Abschluss-Feuerwerk bilden "Rhinelander" und "Just before Dawn" - tja, der Name dieser Iris sagt es ja schon, die Iris-Saison 2012 geht deutlich dem Ende zu.

Zwei Wochen später, Mitte Juni, und nach viel Regen ist von den hohen Bartiris nicht mehr viel zu sehen, ausser Arbeit: sämtliche abgeblühten Iris-Stängel müssen nächstens abgeschnitten werden - und es hat davon nicht wenige :-).

Schon steht im Vordergrund die Phacelia zur Bodenverbesserung, resp. Gründüngung in voller Blüte und erfreut die Bienen und Hummeln.

Auch diese Iris gibt ihrem Namen alle Ehre: "Last Chance" - wirklich eine der letzten, die noch blühen, aber nach dem Dauerregen der letzten Woche doch sehr mitgenommen aussehen.

18. Juni 2012: praktisch nahtlos hat es schon wieder neue Farbtupfer im Irisfeld: einige späte Allium, Rosen, Rittersporn, Fingerhut, erste Lilien und Lupinen, die bereits die zweite Blüte hochfahren.
Von den Pfingstrosen hatten wir wegen des Dauerregens dieses Jahr nicht sehr viel.

Iris Spuria NavigatorImmer wieder ein Hingucker sind die Iris Spuria, hier die "Navigator". Zusammen mit dem dunkelblauen Rittersporn lässt dieses Duo die vielen abgeblühten Irisstängel etwas vergessen :-).

Bereits sind wir schwer am Iris ausgraben. Erst jetzt wird das volle Ausmass des Schadens vom Frühling sichtbar. Es hat Sorten, die zwar geblüht haben, aber dann müssen ganze Irishorste wegen Rhizom-Fäulnis entsorgt werden.

Damit stehen wir vor der Frage, ob wir an diesen Stellen Dahlien, Rosen oder anderes hinsetzen sollen oder besser Gründüngung säen, damit der Boden sich erholen kann, um Ende Sommer wieder Iris hinpflanzen zu können. Wir entscheiden uns für eine Mischung all dieser Massnahmen.

Lücken wird es wohl nicht gross geben: es stehen bereits hunderte von Dahlien, die in den letzten zwei Wochen kräftig gewachsen sind. Schon bald wird unser Irisgarten zum Dahliengarten!

Iris Ensata Fortune Nicht zu vergessen sind die Iris ensata! Gleichzeitig mit den Spuria-Iris blühen nun die Japanischen Sumpfschwertlilien oder Iris kaempferi, wie sie auch genannt werden: hier die Varietät "Fortune" (Hazzard, 1972).

Bei uns wachsen sie aber nicht im Sumpf, sondern an vollsonnigem Standort mitten auf dem Irisfeld. Sie werden zum Teil bis über 1 Meter hoch.

Wir wollen ja nicht bluffen, aber kaum haben sich die ersten Bartiris verabschiedet, remontieren bereits einige wieder: hier im Bild die "Fast Forward", eine der zuverlässigsten Nachblüher bei uns, fährt schon wieder einen Stängel hoch. Aufnahme vom 18. Juni.

Hemerocallis Beautiful EdgingsAb Ende Juni blühen bereits die ersten Hemerocallis, die uns den ganzen Juli über und bis in den August hinein erfreuen!
Hier die Hemerocallis "Beautiful Edgings".

Iris Sibirica Careless SallyDie Iris Sibirica "Careless Sally" (Schafer/Sacks, 1996) blüht sehr lange. Immer wieder fährt sie Blüten hoch, auch noch bis fast Ende Juli! Bild vom 26. Juni.

Dahlie Purple GemAnfang Juli blüht schon die erste Dahlie: "Purple Gem".

Hemerocallis David KirchhoffJedes Jahr wieder ein Hingucker ist die Hemerocallis "David Kirchhoff" - hier eine Aufnahme vom 12. Juli 2012. Die Hemerocallis überbrücken in idealer Weise das Ende der Iris-Blühsaison bis zu derjenigen der Dahlien.

Gelbsenf28. Juli 2012: bereits haben wir einige Irisbeete leer geräumt und Gelbsenf zur Bodenverbesserung angesät.

Dahlie David Howard11. August 2012: Während der Gelbsenf brav wächst, erfreuen wir uns der Farbenpracht der Dahlien - hier "David Howard".

getopfte IrisAuf dem Garagedach stehen mittlerweile hunderte getopfter Iris. Täglich kommen neue hinzu, aus Beeten, die wir leeren, umgraben und ansäen. Diese Iris werden wir im September/Oktober dann als bis dahin schön verwurzelte Topfpflanzen dort setzen, wo jetzt die Gründüngung wächst.

Dahliengarten CressierIn dieser Jahreszeit sieht unser Irisgarten ganz anders aus - eben wie ein Dahliengarten :-).

Nick SR, Dekorativdahlie19. August 2012:
Ein farbliches Feuerwerk ist die Riesen-Dekorativ-Dahlie "Nick SR" (Gitts, 2009)

Babylon Brons und Spartacus, DekorativdahlienSehr schön harmonieren die beiden Dekorativdahlien "Babylon Brons" und "Spartacus" zusammen.

Semikaktusdahlie "Black Jack"Die Semi-Kaktus-Dahlie "Black Jack"

Haslhofer Peter, 2003

Gelbsenf - Gründüngung6. September 2012: Die Gründüngung (Gelbsenf) ist schon sehr hoch, Zeit sie abzumähen und schon mal einige Irisbeete zur Neupflanzung bereit zu machen.

Mittlerweile haben auf dem Garagedach keine Iris mehr Platz, deshalb stehen die getopften Iris auch auf dem Feld in Kisten bereit zur Pflanzung.
15. September 2012: Die ersten 110 Iris haben wir heute bereits in unserer Dependance am Murtensee drüben gesetzt... es hat kein Ende!

Der Inspektiger18. September 2012: auch hier im Irisgarten sind nun schon einige Beete neu mit Iris bepflanzt. Unser "Inspektiger" muss sich das heute ganz genau ansehen :-).





Im Moment ist unser Garten überall durch Kleinstbaustellen verunstaltet...

Dekorativdahlien Zorro und Otto's Thrill...aber wenn man nicht zu Boden, sondern weiter oben hinschaut, stört das überhaupt nicht. Dazu sind ja die Dekorativdahlien "Otto's Thrill" und "Zorro" da, die jetzt gerade wunderschön blühen!

02. Oktober 2012: die Schatten werden länger, die Tage kürzer. Viele Irisbeete sind nun schon neu bepflanzt, aber längst nicht alle. Dieses Jahr scheint es kein Ende zu haben. Die getopften Iris haben aber sehr schöne Wurzelballen gebildet und daher trotzdem optimale Startbedingungen, wenn wir sie nun erst im Oktober aus den Töpfchen nehmen und fix ins Beet pflanzen.
In unserer Dependance am Murtensee sind auch bereits 4 Wagenladungen voll Iris gesetzt, das entspricht ca. 470 Pflanzen...! Es werden noch weitere folgen (müssen), wenn hier im Garten alles gesetzt ist, was Platz hat.
Dazu müssen aber jetzt einige Dahlien bereits dran glauben, die wir zwischenzeitlich in Irisbeete gesetzt hatten. Bis zum ersten Frost dauert es wohl eh nicht mehr lange, und dann ist die Dahlienpracht vorüber.

Dekorativdahlie BoshujiDiese Aufnahme der Dekorativdahlie "Boshuji" des Züchters Yusaku Konishi (Japan) vom Morgen des 16. Oktober wäre wunderbar, mit diesem Raureif - wenn es nicht auch traurig wäre: frühmorgens hat es unsere Dahlien "teilgekocht", das heisst, einige sind ganz hinüber, andere haben erst leicht Frost erwischt. Was mit Raureif ganz besonders schön aussieht, ist einige Stunden später, als die Sonne alles auftaute, zu hässlichem Matsch mutiert und hängt leblos herunter.
Tja, das heisst, jetzt geht es ans ausgraben der Dahlien. Bei fast 500 Stück muss man mal damit anfangen, wenn man vor dem ersten Schnee fertig sein will. Zum Glück ist für die nächsten Tage mildes Wetter angesagt.

Hoppla! So sieht es am Morgen des 28. Oktober hier aus! Ein kurzer, aber heftiger Wintereinbruch brachte einige Zentimenter Schnee, dazu sehr starke Bise. Das ist der endgültige Todesstoss für die diesjährige Dahlienblüte.

Schon am nächsten Tag wird klar, was dieses Wetter angerichtet hat: jetzt hat es die Dahlien endgültig "gekocht", und es ist nur noch schwarz-brauner Matsch davon übrig geblieben. Ab jetzt geht es mit Hochdruck ans Dahlien ausgraben. Erfahrungsgemäss brauchen wir dazu gut 2-3 Wochen, bis alle im Keller sind. Ich bin in jeder freien Minute daran, Peter kann nur übers Wochenende helfen, und am Abend fährt er mehrmals wöchentlich zig Säcke Grünabfälle zur Gemeinde-Entsorgungsstelle. Wie praktisch wäre da ein Pick-up oder ein Anhänger...!

Mitte November sind endlich alle Dahlien im Keller - nicht zuletzt dank etlicher Stunden Mithilfe von Nicole, Marie und Hansruedi.

Ende November (siehe Bild) sind auch die Frühlingszwiebelkörbchen alle im Boden, dort wo vorher Dahlien standen. Körbchen verlochen, das überlasse ich Peter, denn ist es mitunter auch ein Murks.

Anfang Dezember 2012: dank des doch vergleichsweise frühen Schnees und der Kälte kann ich die Gartenarbeit auch mal ruhen lassen - obwohl... es gäbe noch so manches, was liegen geblieben ist, während ich mit Dahlien ausgraben beschäftigt war.

30. Dezember 2012: nach Tauwetter und viel Regen sind die Temperaturen seit Tagen wiederum im zweistelligen Plusbereich. Was drüben grünt, ist schon wieder das Unkraut... An Weihnachten haben wir (bei +12 Grad!) einiges gejätet, in der Annahme, was weg ist, ist weg.
Wir hoffen, dass dann doch noch etwas Winterkälte einkehrt, sonst ergeht es der Natur wie letzte Saison, wo alles im Januar bereits zu wachsen und grünen begann und dann dafür im extrem kalten Februar erfror.

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